Notrufnummer: 0212.54500
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000.116016

FRAUENHAUS SOLINGEN

Das eigene Zuhause wird von dem meisten Menschen als sicherer Ort erlebt.

Für viele Frauen trifft dies nicht zu. Gewalt zwischen erwachsenen Menschen, die in einer nahen Beziehung zueinander stehen oder gestanden haben, wird als häusliche Gewalt bezeichnet.

  • Schläge, Tritte, Stöße, Ohrfeigen sind eine Straftat. Drohungen, Beschimpfungen, Einschüchterungen (auch durch das Internet), Zerstörungen, Isolation, Kontrolle, Kontakt- und Arbeitsverbote sind Gewalt.
  • Demütigung, Beleidigung, Bedrohung, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung sind weitere Formen von Gewalt.
  • Jede Form von Gewalt – physisch, psychisch, sexualisiert, ökonomisch – muss beendet werden.

Frauen, die Gewalt erleben kommen aus allen sozialen Schichten mit unterschiedlichen Bildungsniveau und kulturellem Hintergrund. Jede Frau kann in die Situation kommen, in der Partnerschaft mit Gewalt konfrontiert zu werden. Mögliche Folgen von Gewalt sind:

  • Körperliche Folgen: Blutergüsse, Knochenbrüche, Verbrennungen, Wunden, Zahnschäden, Trommelfellverletzungen
  • Psychische Folgen: Angst und Panikattacken, Depressionen, Suizidgedanken
  • Somatische und Psychosomatische Folgen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, Drogenkonsum, Essstörungen
  • Soziale Folgen: Arbeitsplatzverlust, Unterhaltsverlust, Wohnungsverlust, Verlust von sozialen Kontakten

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